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Auf ein Wort...

Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!

Jes 58,7 (L)

Montagabend, der 23.12.2019. Ich treffe mich mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt. Ich laufe zum Bahnhof. Umsteigen. Es treibt mich durch die Menschen. Mich fragt eine Frau nach 20 Cent. Geben oder nicht geben? Innerer Konflikt. Was ist das für eine? Riecht komisch. Sieht verwahrlost aus. Geld für den nächsten Rausch oder vielleicht doch für den eigenen Hunger? Urteilen. Lieber nicht geben. Einladung zum Essen? Traue ich mich nicht. Ablehnen. Enttäuschung im Gesicht meines Gegenübers. Weitergehen. Vergessen. Geben fällt schwer. Warum?

Angekommen an der Zielhaltestelle. Auf in den Weihnachtsmarkttrubel. Schöne Stände, alles gemütlich beleuchtet. Es duftet nach gebrannten Mandeln und Leckereien. Fröhliche Menschen. Freunde treffen. Ich gebe meinen Freunden eine Runde Glühwein aus. Lachende Gesichter. Das Geben fällt leicht. Ein guter Abend.

Heiligabend, der 24.12.2019. Gottesdienst. Christen kommen zusammen. Gemeinschaft. Gott schenkt uns seinen Sohn. Festliche Stimmung. Leckeres Essen mit der Familie. Einander Geschenke bereiten. Freude, Überraschung, Enttäuschung, Dankbarkeit und vielleicht auch ein wenig Neid. Überfluss.

Erinnerung an den gestrigen Weg zum Weihnachtsmarkt. Scham. Keine 20 Cent gegeben und in den letzten Tagen hunderte Euro verpulvert. Warum fiel mir das Geben gestern so schwer? Was braucht die Frau wirklich? Keine Ahnung. Ohnmacht. Aber das möchte ich ändern.

Christoph Kussat, Inklusionsbeauftragter des Matthias-Claudius-Sozialwerk Bochum e.V. (Sozialarbeiter & Diakon)

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 2. Sonntag im Advent (06.12.)
    Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. | Lk 21,28
    EG 560 Es kommt die Zeit, in der die Träume sich erfüllen / EG 7 O Heiland, reiß die Himmel auf
  • 3. Sonntag im Advent (13.12.)
    Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! Siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor | Jes 40,3.10
    EG 10 Mit Ernst, o Menschenkinder / EG 16 Die Nacht ist vorgedrungen
  • 4. Sonntag im Advent (20.12.)
    Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! | Phil 4,4.5b
    EG 9 Nun jauchzet, all ihr Frommen / G 19 O komm, o komm, du Morgenstern
  • Weihnachtsfest (25.1).
    Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns. | Joh 1,14a
    EG 23 Gelobet seist Du, Jesu Christ / EG 45 Herbei, o ihr Gläub‘gen
  • 1. Sonntag nach Weihnachten (27.12.)
    Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. | Joh 1,14b
    EG 36 Fröhlich soll mein Herze springen / EG 34 Freuet euch, ihr Christen alle
  • Altjahrsabend (31.12.)
    Meine Zeit steht in deinen Händen. | Ps 31,16a
    EG 58 Nun lasst uns gehn und treten / EG 65 Von guten Mächten

 

Heute wie damals

viele
suchen heute
- wie damals -
einen raum
in der herberge

doch

viele mehr
suchen heue
- wie damals -
eine herberge
im raum

© Friedel Eichler

 

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